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Wetterbedingt verkürzt, aber dennoch aufregend: Sektionstour zum Funtensee.

Fast 20 Sektionsmitglieder waren drei Tage lang mit Beppo Maltan in seinem „Revier“ unterwegs: Zwischen den beiden von ihm als Hüttenreferent betreuten Sektionshütten Wasseralm und Kärlinger Haus kennt er unzählige alte Almwege und Steige. Diesmal hatte er eine Tourenwoche rund ums Kärlinger Haus angeboten, die allerdings in der Wasseralm startete und dann über den Funtenseetauern – mit drei Zwischengipfeln – zum Funtensee hätte führen sollen. Doch das Wetter machte einen Strich durch alle Planungen.

Steiler Perlsteig als Anstieg zur Wasseralm

Immerhin hatte die Gruppe, zu der alljährlich viele Wiederholer, aber auch immer einige neue Gesichter gehören, einen wunderschönen ersten Bergtag erwischt: Sie nutzten diesen, um den Perlsteig, der von der Salet auf den offiziellen Verbindungsweg zwischen Funtensee und Röth führt, zu erobern. Der steile Direktanstieg eröffnet wunderschöne Ausblicke auf Königsee und Obersee, erfordert aber auch volle Konzentration. Ein kleiner Teil der Gruppe hatte sich für einen alternativen Weg zur Wasseralm entschieden unter der Führung von Christl Zembsch den Kahlersberg und die Hochsäul mitgenommen und war dann über den Eisenpfad ins Landtal abgestiegen und von dort zur Wasseralm gequert.


Ausblick vom Perlsteig zur Fischunkelalm und von der Hochsäul Richtung Kahlersberg (kleine Alternativgruppe).

Ungewöhnliche Querung Richtung Funtensee

Das Wetter am zweiten Tag schien immerhin so passabel, dass die Gruppe – nach einer kleinen Führung durch die „neue“ Wasseralm - auf verschiedenen Pfaden zum Feldkogel wanderte. Dabei passierten sie die Kante des Ebenhorns, die Grünsee-Alm und nahmen dann den Feldkogel-Steig oberhalb des Grünsees als Aufstieg. Erst bei den letzten 100 Höhenmetern vorm Funtensee erwischte der Regen die Gruppe dann doch noch, was aber einige nicht davon abhielt, ein Bad im See zu nehmen.


Beppo Maltan (links) erläutert die vorgenommen Umbauarbeiten an der Wasseralm - Gruppe im Anstieg Richtung Ebenhorn.

Kleine Arbeitsaktion mit neuen Hüttenschuhen fürs Kärlinger Haus

Nach zwei aufregenden Bergtagen und lustigen Hüttenabenden entschied sich die Gruppe bei den schlechten Wetteraussichten und dem verhangenen Himmel dann am Mittwochmorgen für den Abstieg über die Saugasse. Gerne ließen sie sich vorher zu einem Arbeitseinsatz einspannen und sortierten und beschrifteten 180 Paar neue Hüttenschuhe, die den Bergwanderern im Kärlinger Haus künftig zur Verfügung stehen. Nach einer Würstl-Brotzeit als Belohnung ging’s dann guter Dinge – und wider Erwarten sogar relativ trocken – ins Tal zurück.


Über den Feldkogelsteig erreichte die Gruppe den Gipfel; am letzten Hüttentag stand noch eine Sortier- und Beschriftungsaktion an.

Weitere Fotos finden sich in der Bildergalerie über die Tage zwischen Röth und Funtensee

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