Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die Übergabe des Umweltgütesiegels der Alpinen Vereine. Die Umweltgüte-Jury des Deutschen Alpenvereins zeichnete Hüttenwirt Florian Freundl und die Sektion, vertreten durch Gabi Schieder-Moderegger, mit dem Siegel aus. Das Umweltgütesiegel bescheinigt dem Wirt eine nachhaltige und regionale Bewirtschaftung der Hütte sowie der Sektion eine ökologische, nachhaltige und regenerative Bauweise und Ausstattung des Stöhrhauses. Zuvor war auch das Schneibsteinhaus von der Jury geprüft worden, die Auszeichnung ist für 2027 vorgesehen.
In seiner Ansprache würdigte Jürgen Gutekunst vom DAV-Bundesverband die Arbeit der Sektion Berchtesgaden auf all ihren Berghütten. Die Sektion hat »alle ihre Hütten zukunftsträchtig saniert und energetisch optimal ausgebaut«, wie er hervorhob. Dank des Engagements der Vorsitzenden sei die DAV-Sektion Berchtesgaden die einzige Sektion, bei der bald alle fünf Hütten mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet sind, lobte Gutekunst.
In der Dämmerung entzündeten die Untersberger schließlich das Sonnwendfeuer, das den Abschluss des Festtages auf dem Stöhrhaus bildete.
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