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Hochschober und Überschreitung des Prijakt

 

Die Anreise führte uns nach Oberleibnig in Osttirol. Die letzten Kilometer zum Hüttenparkplatz der Hochschoberhütte führen über einen Forstweg und waren ziemlich spannend. Von dem Parkplatz ging es gleichmäßig steil 700hm zur Hochschoberhütte. Am Anfang führt der Weg immer am Bach entlang und schön im Schatten der Bäume. Weiter oben führt der Weg über Almgelände zur Hütte. In 1,5 Stunden erreichten wir die Hochschoberhütte.

Nach einer kurzen Pause machten wir uns mit leichtem Gepäck auf dem Weg zum Hochschober. Der Weg schlängelte sich über Wiesen und kleinen Aufschwüngen Richtung Staniskascharte. Unterhalb der Scharte war noch ein großes Schneefeld vorhanden, welches uns den Aufstieg in den vorhandenen Spuren erleichterte. Von der Scharte führte uns leichte Blockkletterei steil hinauf Richtung Vorgipfel.

Vom Vorgipfel waren wir in wenigen Minuten am Hauptgipfel. Nachmittags um 15:00 Uhr hatten wir den Gipfel für uns allein. Nach einer kurzen Rast mit einer herrlichen Rundsicht machten wir uns auf den Rückweg zur Hütte. Der Rückweg bis zur Scharte ging schnell. Noch schneller ging es unterhalb der Scharte über das Schneefeld. Ruckzuck waren wir wieder an der Hütte, wo uns der Hüttenwirt Harry empfing. Die Hütte wird von ihm super geführt. Bei ihm gibt es z.B. nicht die klassische Halbpension, sondern jeder Gast kann sich seine Mahlzeiten zusammenstellen. Die Gerichte werden frisch zubereitet und sind extrem lecker.

 

 

 

 

 

 

Am Abend gab es noch ein kleines Gewitter und wir überlegten, ob wir am nächsten Tag noch die Überschreitung des Hohen und Niederen Prijakts machen sollen. Wir entschieden uns dafür, wenn am Morgen das Wetter schön ist.

Am nächsten Morgen schauten wir aus dem Fenster und es lachte die Sonne. Also ging es nach dem Frühstück zu fünft los Richtung Prijakt. Zwei Teilnehmer zogen es vor eine kleine Wanderung Richtung Gartlsee zu machen. Der Anstieg zur Scharte war nicht schwer und wir kamen zügig voran. An der Scharte ging es steil bergan zu einem kleinen Plateau. Ab hier war etwas Gespür für die Wegfindung gefragt, denn der „Weg“ ist nicht markiert. In leichter Kletterei kraxelt wir zum Gipfel des Niederen Prijakts.

Wir machten nur eine kurze Pause, da von Norden bereits dunklere Wolken kamen. Schnell ging es über die Scharte zum Hohen Prijakt. Der Übergang in der Scharte ist mit einem Drahtseil versichert. Vom Gipfel ging es zügig hinab. Immer mit Blick auf einem noch mit Schnee und Eis bedeckten See. Kurz bevor wir aus von dem schottrigen Bereich auf den Almbereich trafen, fing es an zu regnen. Die letzten 15 Minuten zur Hütte gingen wir im Regen. Nach einer Stärkung mit herrlichem Kaiserschmarrn oder Kaspressknödelsuppe ging es wieder mit Sonnenschein zum Auto. Alles in allem hatten wir die zwei Tage viel Spaß, tolles Wetter, super Erlebnisse und eine fantastisch geführte Hütte mit einem genialen Hüttenwirt.

 

 

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